Wie läuft das ab?
- bewusster Verzicht auf Bewerbungskampf um eine Vollzeitbeschäftigung als Berufseinstieg
- nebenbei eine berufsbegleitende Zusatzqualifizierung realisieren, um die Chancen für eine spätere Übernahme in eine Vollzeitbeschäftigung zu erhöhen
Wo liegen die Chancen?
- Keine „Karrierepause“ für Zusatzqualifikationen in späteren Jahren notwendig
- Unternehmen sind in Krisenzeiten eher bereit, Stellen liquiditätsschonend, d.h. teilweise zu besetzen
- Wettbewerbsdruck bei den Bewerbungen ist hier u.U. nicht so groß wie bei Vollzeitstelle
- wesentlich bessere Erfolgsaussichten für spätere Übernahme in Vollzeitbeschäftigung, da man schon „den Fuß in der Tür hat“ und seine Leistungsfähigkeit schon unter Beweis stellen konnte
Welche Risiken gibt’s?
- geringeres erstes Einkommen als bei Vollbeschäftigung
- zusätzliche finanzielle Belastung bei Erwerb einer zusätzlichen, attraktiven Qualifikation
- erhöhte physische und psychische Belastung durch Arbeit und berufsbegleitende Zusatzausbildung
Unsere Einschätzung:
- Bereitschaft für einen Teilzeitjob erhöht die Chance auf Bewerbungserfolg in Krisenzeiten
- Gekoppelt mit einer berufsbegleitenden, attraktiven Ergänzungsqualifikation verbessern sich die Chancen für eine spätere Übernahme auf eine Vollzeitstelle
- Die finanzielle Belastungen durch geringeres (Anfangs-) Einkommen und zusätzliche Qualifizierungskosten werden im Lauf der Berufsdauer überkompensiert
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