Wie läuft das ab?
- Kurzfristige Wartezeiten werden durch Zusatzqualifikationen überbrückt, die genau zum Wunschjob oder Wunschunternehmen passen (z.B. Projektmanagement, Fremdsprachen oder Anwenderwissen für SAP-Module oder andere Informationssysteme)
- Wichtig ist, sich vorab genau zu informieren, wie der Know-how-Bedarf im Unternehmen aussieht (Online Bewerbungsverfahren geben hier z.B. Aufschluss, indem nach spezifischen Kenntnissen gefragt wird)
Wo liegen die Chancen?
- Das eigene Bewerberprofil passt noch besser auf das Wunschunternehmen oder den Wunschjob, man kommt ggf. auch für weitere Positionen in Frage
- Das Bestreben, sich fortzubilden wird in der Regel positiv bewertet
- Weitere Qualifikationen steigern die Chancen auf eine Vollbeschäftigung auch in anderen Unternehmen, nicht nur im Wunschunternehmen
- Spezialisten sind heute stärker gefragt als Generalisten
Welche Risiken gibt’s?
- Der Erwerb der Zusatzqualifikation ist mit finanziellem Aufwand verbunden, während noch kein Einkommen erzielt wird
- Oft entstehen erneut Wartezeiten bis ein passender Kurs beginnt
- Unternehmen können zwischenzeitlich auf neue Systeme oder Module umstellen, so dass das erworbene Knowhow nicht mehr benötigt wird
Unsere Einschätzung:
- Zusätzliche berufsbezogene Qualifikationen sind in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung zum Studium
- Vorab sollte jedoch genau geprüft werden, welche Art der Qualifikation zu den beruflichen Wünschen am besten passen könnte und den Bewerber entsprechend attraktiv für derartige Positionen macht
- Das neu erworbene Knowhow sollte möglichst auf verschiedene Unternehmen passen, um die Einstiegschancen zu erhöhen
