Ein PhD-Programm (PhD= „Doctor of Philosophy“) ist im Prinzip das internationale Äquivalent zum deutschen Doktortitel. Unterschiede bestehen häufig zum einen in der Programmstruktur: das PhD-Programm sieht, im Gegensatz zum freien wissenschaftlichen Arbeiten beim deutschen Doktortitel, häufig ein stark verschultes Programm vor, bei dem in Präsenzveranstaltungen, aber auch durch laufende Präsentationen wenig persönliche Freiheitsgrade bleiben. Gleichzeitig sind bei PhD-Programmen häufig andere Formanforderungen als beim deutschen Doktortitel zu beobachten.
Und zum anderen unterscheidet sich das PhD-Programm auch in rechtlicher Hinsicht: so darf ein PhD-Absolvent in Deutschland nicht unbedingt immer den Titel seines Fachs tragen (für Wirtschaftswissenschaftler bleibt also etwa der Titel des Dr. rer. pol. Mitunter versperrt; sie dürfen sich dann nur „Dr.“ nennen). Die einzelnen Unterschiede aufzuspüren, sprengt allerdings den Rahmen dieser Seite; nähere Informationen zum Thema gibt es unter http://www.anabin.de/
Darüber hinaus gilt für ein PhD-Programm das unter „Dissertation“ Gesagte.
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