Grundsätzlich kann das Masterstudium in Vollzeit oder in Teilzeit durchlaufen werden.
Wie läuft das ab?
- Bei einem Masterstudium in Teilzeit hat man i.d.R. einen Zeitaufwand von rund 20 oder 25 Wochenstunden für das Studium, bei einem Vollzeitprogramm entsprechend mehr (meist mehr als das Doppelte)
- Viele Teilzeitprogramme sind auch blockweise organisiert (drei Wochen studieren, dann drei Wochen frei etc.)
- Ein Teilzeitprogramm dauert meist drei oder vier Jahre, ein Vollzeitprogramm 18 bis 24 Monate
- Bei einem Teilzeitprogramm kann man neben dem Studium ein (bezahltes oder unbezahltes) Praktikum absolvieren oder aber in einer Teilzeitstelle fest arbeiten
- Bei einem Vollzeitprogramm gibt es i.d.R. keine Möglichkeit, nebenher zu arbeiten
Wo liegen die Chancen?
- Ein Masterstudium in Vollzeit verläuft wesentlich straffer und damit auch zielstrebiger
- Ein Masterstudium in Teilzeit erlaubt, neben dem Studium praxisbezogene Erfahrungen zu sammeln und dadurch Orientierung für die eigene Entwicklung zu gewinnen
Welche Risiken gibt’s?
- Sowohl für ein Masterstudium in Vollzeit als auch für eines in Teilzeit gilt, dass es möglich ist, dass der Masterabschluss einen nicht den eigenen Zielen näher bringt – sei es, weil er nicht auf die eigenen Zielen abgestimmt ist (etwa, weil man die gar nicht kennt), oder sei es, weil er das Studium verzögert und dadurch vorübergehende Chancen am Arbeitsmarkt verpasst werden.
- Generell gilt: Wenn die eigenen Ziele klar sind, gibt es bei einem Masterstudium eigentlich keine nennenswerten Risiken.
Unsere Einschätzung:
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- Grundsätzlich sollte überhaupt kein Masterstudium aufgenommen werden, wenn die eigenen beruflichen Pläne noch diffus sind. Dann wäre eine Auseinandersetzung mit der eigenen Karrierevorstellung sinnvoller, als weiterzustudieren.
- Bei einem Masterstudium in Vollzeit ist es sicherlich sinnvoll, die gleichen Kriterien an die Hochschule anzulegen, mit der man auch seinen Bachelorstudienplatz ausgewählt hat.
- Bei einem Masterstudium in Teilzeit kommt es (neben der Bedeutung der Hochschule) zusätzlich darauf an, was man im verbleibenden Teil seiner Zeit machen möchte: (bezahltes oder unbezahltes) Praktikum? Werkstudententätigkeit? Evtl. sogar Teilzeit-Traineeship? Oder ein kombiniertes Programm? Unserer Einschätzung nach bietet ein Masterstudium in Teilzeit mit Abstand die besten Entwicklungsmöglichkeiten – wenn das Studium mit einer sinnvollen, praxisbezogenen Maßnahme kombiniert wird und dadurch die Beschäftigungsaussichten deutlich steigert (siehe auch „Einstiegschancen“).
