Egal, ob man sich für ein Teilzeit- oder ein Vollzeitprogramm entscheidet: häufig dürfte sich die Frage stellen, ob man die Hochschule für das Masterstudium wechseln soll oder nicht, und ob man im In- oder Ausland studieren soll.
Wie läuft das ab?
- An den meisten Hochschulen, die Bachelorprogramme anbieten, kann man auch ein Masterstudium absolvieren. Man könnte also meist ohne Probleme in der gewohnten Umgebung weiterstudieren. Oder man wechselt die Hochschule und absolviert das Masterprogramm etwa in einer anderen Stadt.
- Alternativ kann man mit dem Bachelorabschluss in der Tasche auch an eine Hochschule im Ausland wechseln und sein Masterstudium dort absolvieren.
Wo liegen die Chancen?
- Verzichtet man auf den Hochschulwechsel, kann man „nahtlos“ weiterstudieren – verliert also weder Zeit noch Geld mit dem Umzug in eine fremde Stadt, der Orientierung an der neuen Hochschule, der Gewöhnung an eine völlig neue Professoren- und Dozentenschaft
- Wird die Hochschule gewechselt, bekommt man einerseits durch die neue Umgebung auch wieder neue Impulse. Wichtiger ist allerdings, dass man zusätzliche Freiheiten gewinnt: denn bei einem Hochschulwechsel wird man sich für genau das Programm einschreiben, das den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt. Verzichtet man auf den Hochschulwechsel, so nimmt man u.U. in Kauf, dass das Programm eben nicht so gut für die eigenen Vorstellungen und Ideen passt.
- Bei einem Studium im Ausland erweitert man zusätzlich seinen persönlichen Horizont um soziale und auch sog. Schlüsselqualifikationen, die die fachliche Qualifikation wertvoll ergänzen können. Zusätzlich werden wichtige Fremdsprachenkenntnisse (nachweisbar) erworben. Ein Auslandsstudium ist unter allen Umständen immer ein wichtiger Karrierebaustein.
Welche Risiken gibt’s?
- Unabhängig von einem Hochschulwechsel besteht immer das Risiko, dass das Programm eben doch nicht so gut auf die eigenen Bedürfnisse passt wie geplant. Bei einem Hochschulwechsel dürfte dieses Risiko aber größer sein, als wenn man in der bekannten Umgebung an der bekannten Hochschule bleibt – denn dort kennt man sich ja bereits aus und hat evtl. sogar Kontakte zu Master-Studierenden.
- Bei einem Studium im Ausland besteht immer das Risiko, dass man den Herausforderungen (Sprache, Selbstorganisation, soziales Umfeld etc.) nicht gewachsen ist und dass darunter das Studium leidet.
Unsere Einschätzung:
- Ein Hochschulwechsel dürfte in den meisten Fällen die bessere Entscheidung sein. Denn er ermöglicht, das Masterprogramm genau nach den eigenen Vorstellungen auszuwählen und sich nicht an räumlichen Gegebenheiten orientieren zu müssen.
- Ein Auslandsstudium ist unter allen Umständen immer ein wichtiger Karrierebaustein. Es sollte aber auf jeden Fall solide finanziert sein, damit nicht zu den vielfältigen Herausforderungen noch finanzielle Sorgen hinzukommen. Und natürlich muss auch bei einem Auslandsstudium das dortige Masterprogramm zu den eigenen Vorstellungen und Plänen passen.
